Drei Chancen auf den Meisterschaftstitel. Am Ende dreimal Silber. Für den Uuulmer Nachwuchs endete ein emotionales Wochenende ohne Pokal, aber ganz sicher nicht ohne Anerkennung. JBBL, NBBL und ProB standen nach einer überragenden Saison jeweils im Finale und lieferten bis zur letzten Minute leidenschaftliche Kämpfe. Gegen starke Konkurrenz fehlten am Ende nur Nuancen. Die OrangeAcademy musste aufgrund der extremen Belastung und der schwierigen Terminierung des zweiten Finalspiels mit lediglich sieben Spielern nach Essen reisen. Im Coaches Blog blickt Flabb auf intensive Wochen voller Emotionen, Belastung und großer Entwicklungsschritte zurück und erklärt, warum diese Saison auch ohne Meisterschaft noch lange in Erinnerung bleiben wird.
„Der Stolz überwiegt“
Im ersten Moment ist man natürlich enttäuscht keinen Titel mit nach Hause nehmen zu können, das gehört dazu. Aber mit etwas Abstand schaut man anders auf die letzten Wochen zurück. Woche für Woche haben die Jungs auf höchstem Niveau gespielt, Verantwortung übernommen und sich unter großem Druck weiterentwickelt.
Grenzen erreicht - und trotzdem niemals aufgegeben
Ich glaube, dass die enorme Belastung der vergangenen Wochen am Ende ein entscheidender Faktor war. Kaum eine andere Mannschaft musste in dieser Intensität reisen, rotieren und gleichzeitig auf mehreren Ebenen performen. TopFour-Qualifikation in JBBL und NBBL, ProB-Playoffs, dazu lange Fahrten, kurze Regenerationszeiten und ein nahezu durchgehender Wettkampfmodus. Gerade unsere ProB-Mannschaft hat in dieser Phase am Limit gespielt. Gerade mit nur sieben Spielern beim Finalspiel in Essen war klar, dass das keine einfache Aufgabe werden wird, aber die Mannschaft hat bis zur letzten Minute alles auf dem Feld gelassen.
Im ersten Moment ist man natürlich enttäuscht keinen Titel mit nach Hause nehmen zu können, das gehört dazu. Aber mit etwas Abstand schaut man anders auf die letzten Wochen zurück. Woche für Woche haben die Jungs auf höchstem Niveau gespielt, Verantwortung übernommen und sich unter großem Druck weiterentwickelt.
Grenzen erreicht - und trotzdem niemals aufgegeben
Ich glaube, dass die enorme Belastung der vergangenen Wochen am Ende ein entscheidender Faktor war. Kaum eine andere Mannschaft musste in dieser Intensität reisen, rotieren und gleichzeitig auf mehreren Ebenen performen. TopFour-Qualifikation in JBBL und NBBL, ProB-Playoffs, dazu lange Fahrten, kurze Regenerationszeiten und ein nahezu durchgehender Wettkampfmodus. Gerade unsere ProB-Mannschaft hat in dieser Phase am Limit gespielt. Gerade mit nur sieben Spielern beim Finalspiel in Essen war klar, dass das keine einfache Aufgabe werden wird, aber die Mannschaft hat bis zur letzten Minute alles auf dem Feld gelassen.
Entwicklung statt Stillstand
Für mich ist der Erfolg dieser Saison definitiv kein Zufall. Hinter den drei Finalteilnahmen steckt ein System, das seit Jahren wächst und Spielern immer wieder den nächsten Entwicklungsschritt ermöglicht. In Ulm greifen die Nachwuchsleistungsteams ineinander wie Zahnräder. Von der JBBL über die NBBL bis hin zur ProB und perspektivisch sogar zur BBL gibt es immer die Möglichkeit, auf dem eigenen Niveau Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig den nächsten Schritt im Blick zu haben. Ich glaube, dass genau diese Zusammenarbeit zwischen allen Teams der Schlüssel zum Erfolg ist. Die Spieler können unterschiedliche Rollen einnehmen, sich ausprobieren und dabei kontinuierlich wachsen. Zusammen mit dem individuellen Training, auf das in Ulm großen Wert gelegt wird, entsteht dadurch eine sehr gute Ausbildungsplattform.
Für mich ist der Erfolg dieser Saison definitiv kein Zufall. Hinter den drei Finalteilnahmen steckt ein System, das seit Jahren wächst und Spielern immer wieder den nächsten Entwicklungsschritt ermöglicht. In Ulm greifen die Nachwuchsleistungsteams ineinander wie Zahnräder. Von der JBBL über die NBBL bis hin zur ProB und perspektivisch sogar zur BBL gibt es immer die Möglichkeit, auf dem eigenen Niveau Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig den nächsten Schritt im Blick zu haben. Ich glaube, dass genau diese Zusammenarbeit zwischen allen Teams der Schlüssel zum Erfolg ist. Die Spieler können unterschiedliche Rollen einnehmen, sich ausprobieren und dabei kontinuierlich wachsen. Zusammen mit dem individuellen Training, auf das in Ulm großen Wert gelegt wird, entsteht dadurch eine sehr gute Ausbildungsplattform.
Am Ende ist das der Erfolg des Ulmer Konzepts: Spielern wird unabhängig vom Alter früh viel Verantwortung gegeben und damit automatisch auch Entwicklungsmöglichkeit. Das macht den Standort und generell das gesamte Programm aus meiner Sicht einzigartig. Dazu gehört nämlich auch Mut - von Coaches, vom Verein und natürlich von den Spielern selbst. Man muss daran glauben, dass sich junge Spieler entwickeln und später den nächsten Schritt gehen können. Gerade zu Beginn einer Saison kann man das noch nicht immer komplett einordnen, aber langfristig zahlt sich dieser Weg aus.
Erinnerungen, die bleiben
Am Ende werden im Sport oft Titel gezählt, aber innerhalb einer Mannschaft bleiben meistens ganz andere Dinge hängen: gemeinsame Busfahrten, intensive Trainingswochen, schwierige Momente, Emotionen und das Gefühl, füreinander alles gegeben zu haben. Genau darauf blicke ich mit besonderem Stolz zurück. Was mich wahrscheinlich am meisten freut, ist, dass wir es geschafft haben, vom Staff bis hin zur Mannschaft eine wirkliche Einheit zu werden. Dieses Zusammenspiel aus individuellem Talent, harter Arbeit und echtem Zusammenhalt hat am Ende eine besondere Mannschaft entstehen lassen. Ich bin mir sicher, dass mir genau dieses Gefühl von der Saison am längsten in Erinnerung bleiben wird.
Am Ende werden im Sport oft Titel gezählt, aber innerhalb einer Mannschaft bleiben meistens ganz andere Dinge hängen: gemeinsame Busfahrten, intensive Trainingswochen, schwierige Momente, Emotionen und das Gefühl, füreinander alles gegeben zu haben. Genau darauf blicke ich mit besonderem Stolz zurück. Was mich wahrscheinlich am meisten freut, ist, dass wir es geschafft haben, vom Staff bis hin zur Mannschaft eine wirkliche Einheit zu werden. Dieses Zusammenspiel aus individuellem Talent, harter Arbeit und echtem Zusammenhalt hat am Ende eine besondere Mannschaft entstehen lassen. Ich bin mir sicher, dass mir genau dieses Gefühl von der Saison am längsten in Erinnerung bleiben wird.