Weitere Infos zum OrangeCampus

Timeline

Neues vom OrangeCampus

November 2009

Fehlende Trainingsmöglichkeiten werden während der Planung der ratiopharm arena erstmals thematisiert.

September 2011

Die „Nelsonhalle“ ist als neuer Trainingsstandort in Aussicht.

17. März 2012

Das ratiopharm akademie Trainingszentrum (raTZ) wird in Betrieb genommen.

18. März 2012

Das ratiopharm akademie Trainingszentrum ist komplett ausgelastet.

März 2013

Erste Standortüberlegungen für den OrangeCampus finden statt.

März 2014

Eingrenzung der möglichen Grundstücksflächen.

September 2014

Die Standortdiskussion wird intensiviert. Vor- und Nachteile verschiedener Standorte werden abgewägt.

November 2014

Erste Entwürfe entstehen.

Januar bis März 2015

Vorstellung der Pläne in Stadtverwaltung und in den Stadtgremien der Städte Ulm und Neu-Ulm.

28. Juli 2015

Der Neu-Ulmer Finanzausschuss gibt der Verwaltung grünes Licht, das alte Donaubad-Gelände über ein Erbbaurecht den Basketballern zur Verfügung zu stellen.

14. April 2016

Stadtentwicklungsverband Ulm / Neu-Ulm stimmt geschlossen für den Bebauungsplan des alten Donaubadgeländes.

28. Juli 2016

Einreichung des Bebauungsplans.

Januar 2017

Grundsätzlicher Beschluss des Erbbaurechts durch die Städte Ulm & Neu-Ulm.

Februar 2017

Rodung des Geländes.

8. März 2017

Der Fachausschuss für Bildung und Soziales der Stadt Ulm beschließt neue Sportförderrichtlinien und schafft so eine wichtige Grundlage für die Zukunft der Ulmer Sportvereine.

Mai 2017

Die Baugenehmigung wird erteilt.

Juni 2017

Württembergischen Landessportbund (WLSB) stufte den OrangeCampus als Leuchtturmprojekt ein und bezuschusst das Projekt mit 700.000 Euro.

Juli 2017

Städte Ulm und Neu-Ulm beraten über die Zuschüsse zum OrangeCampus.

26. Juli 2017

Der Stadtrat Neu-Ulm stimmt einstimmig für die Investitionsförderung.

 

Was ist die Idee des OrangeCampus?

Ein für alle Bürger offener Treffpunkt an der Donau. Wo Mütter einen Cappuccino trinken, während die Kids auf dem Spielplatz tollen. Wo Bürger sich bewegen, treffen und austauschen. Wo Jugendliche eine aktive Alternative zum passiven Konsumangebot finden. Der OrangeCampus ist aber auch die einzige Chance, damit der Ulmer Basketball langfristig konkurrenzfähig bleiben kann. „Ein vergleichbares Projekt kenne ich nur vom VfB Stuttgart“, sagt Martina Haas als Geschäftsführerin des Württembergischen Landesverbandes (WLSB). Haas sagt auch: „Ohne Breite keine Spitze. Was BBU ’01 hier macht, ist ein beispielhaftes Zusammenspiel zwischen Breiten- und Leistungssport und Schule und Verein.“

Wer profitiert vom OrangeCampus?

Im OrangeCampus treffen sich Jung & Alt! Einmal im frei zugänglichen Sportpark direkt an der Donau, zum anderen im Fitnesscenter, wo auch die Profis von ratiopharm ulm trainieren. Im OrangeCampus ist Platz für alle – mit oder ohne Rollstuhl. Hier treffen Menschen mit und ohne Behinderung auf Menschen mit unterschiedlichster Hautfarbe. Hier verbindet der Sport, lässt Raum für Inklusion. Und: Zieht BBU ’01 in den OrangeCampus, profitiert der gesamte Sport in Ulm und Neu-Ulm von den frei werdenden Basketball-Trainingszeiten.

Wer unterstützt den OrangeCampus?

Von FC Bayern Präsident Ulli Hoeneß, der sich als gebürtiger Ulmer für die Idee ausspricht, über TV-Kommentator Frank Buschmann bis hin zum ehemaligen Basketball-Bundestrainer Chris Fleming ist die Liste der prominenten Fürsprecher lang. Eine Online-Petition unterzeichneten knapp 4.000 Menschen und auf der Spendenplattform orangecampus.one kamen bis heute knapp 500.000 Euro zusammen. Außerdem: Die Stadt Neu-Ulm hat einen Zuschuss von 1,5 Mio. Euro zugesagt – der WLSB steuert weitere 700.000 Euro bei.

Was soll gebaut werden?

Das Herzstück des OrangeCampus bilden drei Sporthallen, die zu 95 Prozent dem Nachwuchs- und Breitensport zur Verfügung stehen. Fairplay, Teamspirit und die Erkenntnis, dass Leistung sich im Sport auszahlt, werden hier genauso vermittelt, wie die Perspektive, selbst einmal Profi zu werden. Lediglich dieser Bereich des OrangeCampus – auch als „ideeller Teil“ bezeichnet – ist bezuschussungsfähig. Der andere Teil – also das Fitnesszentrum, ein Bürogebäude, sowie der Gastro- und Shop-Bereich – ist dafür da, Einnahmen zu generieren, um den laufenden Betrieb zu gewährleisten und dafür keine weiteren Steuergelder beanspruchen zu müssen. Gebaut wird nach dem „kfW Standard 55“ – der Quadratmeter kostet 2.032,72 Euro.

Wer nützt den OrangeCampus?

Um zu ermitteln, welche Teile des Komplexes durch die Kommunen und den WLSB förderungswürdig sind, wurde detailliert festgelegt, wie die drei Sporthallen genutzt werden. Das Ergebnis: Halle 2 + 3 stehen zu 100 Prozent dem Nachwuchs- und Breitensport zur Verfügung; in Halle 1 sind es 90 Prozent. Insgesamt nehmen die Nachwuchsforderung und der Breitensport also 95 Prozent des Belegungsplans ein.

Wer bezahlt den OrangeCampus?

Für Zweitdrittel der 22,8 Millionen Euro (brutto) ist BBU ’01 verantwortlich. 14,5 Millionen Euro stellt der Club über Eigenmittel (5,5 Mio. Cash + 9 Mio. Bank-Darlehen). Zuschüsse: 4,5 Mio. städtisch, 700.000 Euro (WLSB), 3,1 Mio. Euro sollen über ein städtisches Darlehen abgedeckt werden. Bereits genehmigt sind: 1,5 Mio. (Stadt Neu-Ulm), 700.000 Euro (WLSB).

Wieso wurde das Projekt teurer?

Zu Beginn der Planung vor mehr als zwei Jahren wurden die Kosten mit 13,5 Millionen netto beziffert. Inzwischen liegen die finalen und gedeckelten Kosten bei rund 18,5 Millionen netto. Die 22,8 Millionen sind die entsprechenden Bruttokosten inklusive der Einrichtung. Die Erhöhung kommt zum einen durch eine Optimierung der vermarktbaren Flächen, die den OrangeCampus auf gesunde Beine stellen, zustande; zum anderen gab es in den letzten Jahren Steigerungen im Baukostenindex. Und: Wir haben uns entschlossen, in ein nachhaltiges Energiekonzept (kfW Standard 55) zu investieren. Die Prämisse ist: Ein sich selbst tragender OrangeCampus.

Wie ist das Betriebsmodell des OrangeCampus?

Der Verein BBU ´01 e.V. ist Eigentümer und nutzt das Objekt zur Durchführung seines Spiel- und Trainingsbetriebs. Zur Deckung der Betriebskosten und um den notwendigen Kapitaldienst für die Fremdfinanzierung der Baukosten zu bedienen, stehen dem Verein drei Erlösquellen zur Verfügung. Für konstante und garantiert planbare Einkünfte des Vereins sorgt der Betreiber, den der BBU ´01 e.V. mit dem Betrieb und der Vermarktung aller Bestandteile des OrangeCampus beauftragt, die nicht in Eigenbedarf genutzt werden. Die garantierte Pacht der Büroflächen, der Shopflächen, der Mensa und des Gesundheitscenters gibt der Objektfinanzierung des Vereins Stabilität und bildet Instandhaltungsrücklagen. Die Kosten für den Spiel- und Trainingsbetrieb werden durch Mitgliedsbeiträge und Förderbeiträge gedeckt. Außerdem leistet die Profiteam von ratiopharm ulm als regelmäßiger Nutzer einen ordentlichen Mieterbeitrag.

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